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"Erneuerbare Energien für eine umweltbewusste Zukunft"

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Strompreis-Erhöhung auf Rekord-Niveau!

Für das Jahr 2013 müssen die meisten deutschen Haushalte mit einer Strompreiserhöhung von historischer Dimension rechnen. 12 % Mehrkosten sind eine Größenordnung, die viele Verbraucher empfindlich trifft.

Als Mitte Oktober von den deutschen Netzbetreibern die Höhe der neuen EEG-Umlage bekannt gegeben wurde, war die Sorge um den Strompreis die erste Reaktion aller Beteiligten. Der Anteil im Strompreis, mit dem die deutschen Verbraucher die erneuerbaren Energien unterstützen, stieg um fast 1,7 Cent auf 5,27 Cent an. Das ist eine Steigerung von mehr als einem Viertel.
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) appellierte an die großen Stromanbieter, diese Steigerung wenigstens nicht voll an die Verbraucher weiterzureichen, und verwies auf Gespräche, die er mit entsprechenden Konzernen geführt habe. Die Antwort fiel wenige Wochen später allerdings mehr als heftig aus. eine Strompreiserhöhung über 10 % hat es seit dem Jahr 1981 nicht mehr gegeben.

Peter Altmaier nannte diese Erhöhung dann auch „unverständlich“, zumal sie höher als der Zuwachs in der EEG-Umlage ausfiel. Nach Meinung des Bundesumweltministers und vieler Kenner des Energiemarktes hätten die großen Stromanbieter durchaus die Möglichkeit gehabt, bei den moderaten Erhöhungen der Vorjahre zu bleiben. Denn erstens haben sie hier bereits immer wieder zusätzliche Einnahmen generiert, die sich beileibe nicht auf erdrutschartige Entwicklungen gründeten, und zweitens profitieren sie spätestens seit dem Beginn des Jahres 2012 von den drastisch gesunkenen Strompreisen an der Leipziger Börse. Statt die Verbraucher zu beteiligen, zahlen diese jetzt durchschnittlich 100 Euro im Jahr drauf.   

Nichts war den Stromkonzernen jedoch lieber, als ihre Verteufelung der erneuerbaren Energien, von denen sie nicht profitieren, mit dem Totschlag-Argument der Preistreiberei durch die Photovoltaik zu krönen, und den Anlass zu nutzen, entschieden kräftiger zur Kasse zu bitten als sonst. Dass die EEG-Umlage um die Hälfte geringer wäre, wenn auch die energieintensiven Unternehmen der deutschen Wirtschaft sie bezahlen würden, ließ man einfach unter den Tisch fallen. Auch Peter Altmaier rührte nicht an dem Thema, denn die Befreiung von der EEG-Umlage verantwortet sein Ministerkollege Philipp Rösler (FDP).